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FreeBSD/ppc Projekt

Allgemeine Informationen

Einführung

Diese Seiten des FreeBSD/ppc-Projekts enthalten Informationen über die Portierung von FreeBSD auf die PowerPC®-Architektur. Wie die Portierung selbst sind auch diese Seiten unter ständiger Bearbeitung.

Die FreeBSD/ppc-Portierung gilt nach wie vor als Tier-2-Plattform. Dies bedeutet, dass sie von Security Officer, Release Ingenieuren und Toolchain-Betreuern noch nicht vollständig unterstützt wird.


Neuigkeiten

  • 25. Juni 2005: Diese Seite wurde komplett überarbeitet.

Häufig gestellte Fragen

  1. Wie kann ich FreeBSD/ppc installieren?
  2. Wo finde ich Pakete für FreeBSD/ppc?
  3. Wie verwende ich Ports unter FreeBSD/ppc?
  4. An wen soll ich mich wenden?

Wie kann ich FreeBSD/ppc installieren?

ISO-Images können hier heruntergeladen werden. Das aktuelle ISO-Image für 7.0-CURRENT ist hingegen hier verfügbar. Folgen Sie dazu diesen Anweisungen.

Wo finde ich Pakete für FreeBSD/ppc?

Von Peter Grehan and Tilman Linneweh bereitgestellte Pakete finden sich hier und hier. Beachten Sie aber, dass diese Pakete derzeit ziemlich veraltet sind. Wenn möglich, sollte Sie daher Programme über die Ports-Sammlung installieren.

Wie verwende ich Ports unter FreeBSD/ppc?

Seit FreeBSD 6.0-RELEASE können Sie dafür portsnap verwenden. Lesen Sie dazu bitte den Abschnitt Benutzen der Ports-Sammlung des Handbuchs.

An wen soll ich mich wenden?

Dieses Projekt wird von Peter Grehan geleitet. Möchten Sie Code beitragen, sollten Sie sich daher an ihn wenden. Möchten Sie hingegen etwas über den Projektstatus erfahren, sollten Sie diese Seiten sowie die Mailingliste FreeBSD/ppc regelmäßig lesen.


Unterstützte Hardware

Der FreeBSD/ppc-Port sollte auf jedem aktuellen Rechner laufen. Für die folgenden Systeme wurde eine erfolgreiche Installation sowie ein erfolgreicher Betrieb von FreeBSD gemeldet:

Hersteller Modell Eingereicht von (Links optional) Anmerkungen
Apple iMac G3 350 MHz Martin Minkus Rage 128VR
Apple iMac G3 DV Special Edition David S. Besade (dmesg) Keine
Apple iMac G3 Revision B Peter Grehan Rage 3D Pro 215GP, Beschleunigung deaktiviert
Apple eMac 700 MHz Peter Grehan Nvidia GeForce2 MX
Apple Mac Mini G4 1.4 GHz Tilman Linneweh (dmesg) Keine
Apple Powerbook G4 1.33 GHz Peter Grehan Nvidia GeForce G5200
Apple Aluminium Powerbook G4 1.5 GHz Andreas Tobler Keine

Die Mailingliste FreeBSD/ppc

Um diese Liste zu abonnieren, schicken sie eine E-Mail an freebsd-ppc-subscribe@FreeBSD.org oder Sie besuchen die entsprechende Mailman-Seite.


Bekannte Probleme

  • Fehlende AltiVec-Unterstützung.
  • Die BMAC+-On-board-Unterstützung für Ethernet funktioniert nicht. Einen in Entwicklung befindlichen bm(4)-Treiber finden Sie hier auf Peter Grehan's persönlicher Seite (sehen Sie sich insbesondere if_bm.c sowie if_bmreg.h an).
  • Auf Konsolen gibt es keinen grafischen Mauscursor.
  • Fdisk funktioniert nicht.
  • Derzeit werden nur USB-Tastaturen unterstützt.
  • Wenn Sie Bluetooth verwenden, werden ein OHCI-Port simuliert sowie Gerätedateien erzeugt, mit denen drahtlose Tastaturen und Mäse angesprochen werden können. Das Problem dabei ist, dass dieses Gerät vor der eigentlichen Tastatur/Maus geprüft wird und auch Vorrang in syscons hat. Um dieses Problem zu umgehen, könen Sie den PCI-Slot, dem das problematische Gerät ohci2 zugewiesen ist, am Loader-Prompt durch die folgende Eingabe deaktivieren:
    OK set hint.pcib.1.skipslot=26
    
  • Auf ATI Radeon-basierten Systemen:
    • Ein 'ofw syscons range check' muss ausgelöst werden. Dazu verwenden Sie die sysctl-Variable hw.ofwfb.relax_mmap.
    • Ein spezieller Radeon- Treiber wird benötigt. Dazu müssen Sie die folgende Zeile in Ihre xorg.conf im Abschnitt "Device" einfügen:
      Option "iBookHacks" "on"
      
  • Es gibt einen bekannten Bug im Boot-Loader, der das Booten eines alternativen Kernels verhindert. Das Testen eines neuen Kernels ist daher etwas riskant. Wenn Sie den Loader am Open Firmware-Prompt starten, geben Sie daher eine Partition an, die nicht existiert, von der kein Kernel geladen werden muss, oder bei der es sich nicht um eine UFS-Partition handelt:
    0 > boot hd:loader hd:0
    
    Danach können Sie die Variable currdev setzen und den Kernel manuell laden:
    OK set currdev=hd:14
    OK load /boot/kernel/kernel.save
    

Dokumentation, White-Papers, Werkzeuge

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